Tag der Rückengesundheit: Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung
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Tag der Rückengesundheit: Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit – moderne Therapien bieten neue Perspektiven

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in Deutschland und betreffen Menschen aller Altersgruppen. Rund 80 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter Beschwerden an der Wirbelsäule. Für viele Betroffene sind Schmerzen und Funktionseinschränkung-en jedoch kein vorübergehendes Ereignis, sondern ein dauerhafter Begleiter im Alltag.

Besonders häufig treten Bandscheibenvorfälle und Spinalkanalstenosen – also Verengungen des Wirbelkanals – in allen Bereichen der Wirbelsäule auf: an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Während in vielen Fällen konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerztherapie oder gezielte Infiltrationen helfen, ist bei schweren Verläufen eine Operation mit anschließendem Krankenhausaufenthalt oftmals nicht vermeidbar.

Dr. med. Hassan Taha, Chefarzt der „Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie“ am St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung, ist auf die Behandlung dieser Krankheitsbilder spezialisiert und mit Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft zertifiziert. „Das oberste Ziel meiner Abteilung und mir ist es, den Patienten zu ermöglichen, ihre durch die Erkrankung eingeschränkte Selbstständigkeit beziehungsweise verminderte Lebensqualität möglichst schnell wiederherzustellen. Dazu bieten wir eine individuell ausgerichtete, optimale medizinische Versorgung an“, erklärt Dr. Taha.

Der erfahrene Neurochirurg leitet die Abteilung seit Dezember 2021. Sein umfangreiches Behandlungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Bandscheibenvorfälle und Spinalkanalstenosen in allen Bereichen der Wirbelsäule
  • Gutartige und bösartige Tumoren sowie Zysten des Rückenmarks, der Rückenmarkshäute und der Wirbelsäule
  • Fehlbildungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks
  • Moderne mikrochirurgische und minimalinvasive Operationsverfahren

Frühe Diagnostik und individuelle Therapie entscheidend

Gerade am Tag der Rückengesundheit wird deutlich: Rückenschmerzen sind keine Frage des Alters. Bewegungsmangel, langes Sitzen, körperlich belastende Tätigkeiten, Übergewicht und psychischer Stress gelten als zentrale Risikofaktoren. Auch degenerative Veränderungen der Wirbelsäule nehmen mit zunehmendem Alter zu.

Eine frühzeitige fachärztliche Abklärung ist insbesondere dann wichtig, wenn folgende Symptome auftreten:

  • Ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine
  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln
  • Kraftminderung in Extremitäten
  • Blasen- oder Darmfunktionsstörungen sowie sexuelle Funktionsstörungen

In solchen Fällen sollte eine spezialisierte neurochirurgische Untersuchung erfolgen, um bleibende Schäden zu vermeiden.

Ganzheitlicher Ansatz: Prävention, Therapie und Nachsorge

Neben der operativen Expertise setzt die Abteilung auf einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Dazu gehören:

  • Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachrichtungen und Physiotherapie
  • Individuelle und gezielte Rehabilitations-/ sowie Muskelaufbaukonzepte
  • Patientenschulungen zur Stärkung der Eigenverantwortung
  • Beratung zu ergonomischem Arbeiten und rückengerechtem Verhalten im Alltag

Ziel ist es, nicht nur akute Beschwerden zu behandeln, sondern langfristig die Rückengesundheit zu stabilisieren und erneuten Erkrankungen vorzubeugen.

Sprechzeiten und Kontakt

Die ambulanten Sprechzeiten finden im Gesundheitszentrum Martinshof statt:
Neurochirurgie Mittelhessen Praxis für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie
Dr. med. Hassan Taha
Liebigstraße 20
35392 Gießen

Terminvereinbarungen sind unter 0641 979007-26 oder 0641 979007-0 möglich auch online per Email.

Weitere Informationen zur „Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie“ finden Interessierte unter:
https://www.jokba.de/fachabteilungen/neurochirurgie-und-wirbelsaeulenchirurgie/

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