St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung erhält Zertifikat „Kompetenzzentrum für Hernienchir… St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung

Pressemitteilung

St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung erhält Zertifikat „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“

Gießen, 21.11.2018. Die Fachabteilung Allgemein- und Visceralchirugie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Torsten Brückner ist zum Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert worden. Die Zertifizierung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie vorgenommen – die Fachabteilung hat hierfür alle erforderlichen Kriterien erfüllt. Zu den Kriterien gehören u.a. eine hervorragende technische Ausstattung, eine hohe Mindestanzahl an behandelten Patienten aller Schweregrade, der Nachweis der Kompetenz der operierenden Visceralchirurgen sowie die Pflege einer umfangreichen Datenbank bezüglich der behandelten Patienten mit externer Überprüfung der Behandlungsergebnisse.

„Das Zertifikat ist eine Bestätigung der Qualität in der Hernienchirurgie im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung“, freut sich Chefarzt Dr. med. T. Brückner. „Dieser Erfolg ist eine Teamleistung. Die Zertifizierung hat im Sinne der standardisierten Prozesse die Fachgebiete und Berufsgruppen zusammengebracht, von der Operation an sich über die Narkose- und pflegerische Betreuung bis zur strukturierten Entlassung und Nachbehandlung ziehen alle Teammitglieder an einem Strang.“

Im August 2016 hat die Fachabteilung das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ erhalten. Das jetzige drei Jahre gültige Zertifikat „Kompetenzzentrum Hernienchirurgie“ spiegelt die Weiterentwicklung in der Hernienchirurgie im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung wider.

Weitere Informationen zu Bauchwandbrüchen

Eine Hernie ist ein „Bruch“ der Bauchwand, bei dem sich durch eine Lücke das Bauchfell in Form einer sackartigen Ausstülpung nach außen vorwölbt. Die Lücke kann angeboren oder erworben sein. In die entstandene Bauchfellausstülpung können Eingeweide (großes Bauchnetz, Dünn- und Dickdarmanteile) rutschen und einklemmen. Diese Situation kann lebensgefährlich sein. Daher ist es erforderlich, die entstandene Lücke rechtzeitig (am besten geplant) operativ zu verschließen. Dies geschieht in der Regel mit einem minimalinvasiv eingebrachten selbsthaftenden Kunststoffnetz, das die Lücke verschließt.

Folgende Hernien werden im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung versorgt:

  • Leistenbruch
  • Nabelbruch
  • Narbenbruch
  • Bauchwandbruch
  • Zwerchfellbruch

 

Neues Kompetenzzentrum Hernienchirurgie im  St   Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung
Von links nach rechts: Sorin Serban (Oberarzt), Dr. med. Torsten Brückner (Chefarzt der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie), Salem Alwadani (Oberarzt) und Dirk Leuchtenberg (Leitender Oberarzt)

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