Zum internationalen Inkontinenztag am 30.06.2021: "Bei Inkontinenz gibt es gute therapeutische Mög… St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung

Das St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung bietet Behandlungsmöglichkeiten und Therapien zur Harn- und Stuhlinkontinenz an

Zum internationalen Inkontinenztag am 30.06.2021: "Bei Inkontinenz gibt es gute therapeutische Möglichkeiten!"

Das Wort Inkontinenz wird vom lateinischen „incontinentia" abgeleitet und bedeutet, „das Unvermögen, etwas zurückzuhalten". Bei Inkontinenz handelt es sich um Harn- oder Stuhlinkontinenz – beides Krankheiten, über die Betroffene nicht gerne reden. Dabei ist das wichtig, denn nur so kann ihnen geholfen werden. Im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung sind die Fachabteilungen „Gynäkologie und Geburtshilfe" unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Peter Gilbert und „Allgemein- und Visceralchirurgie" unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Torsten Brückner auf die Behandlungen von Stuhl- und Harninkontinenz spezialisiert. Beide nehmen den „Internationalen Inkontinenztag" am 30.06.2021 zum Anlass, um die Betroffenen zu ermuntern, sich beim Arzt ihres Vertrauens vorzustellen.

 „Inkontinenz muss nicht einfach hingenommen werden", sind sich beide Chefärzte einig. „Viele leiden unter diesen Krankheiten. Mit einem Besuch beim Arzt ist schon ein wichtiger Schritt getan, um eine Heilung oder zumindest eine Linderung des Leidens zu erzielen."

„Innerhalb der Frauenheilkunde hat sich das Fachgebiet der Urogynäkologie etabliert, welches sich gezielt mit den Fragen der Inkontinenz und der Senkungszustände des Beckenbodens befasst", erläutert Chefarzt Dr. Gilbert. Er und Oberärztin Dr. Zübeyde Pamukci halten mit ihrem Team viele Möglichkeiten der Abklärung und der Therapie dieser Erkrankungen vor. Beide Ärzte sind Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und Beckenbodenrekonstruktion (AGUB) mit entsprechender Zertifizierung.

 „Besonders wichtig ist die genaue Differenzierung der Inkontinenz und / oder der Senkung. Das beginnt mit der genauen Befragung, der gynäkologischen Untersuchung und wird ergänzt durch Spezialverfahren, z.B. urodynamische Blasendruckmessung, Beckenboden-Ultraschall / Pelvic-Floor-Sonografie. Im Ergebnis können wir dann sehr deutlich unterscheiden, ob eine Operation nötig ist. Manchmal ist auch durch Beckenbodentraining eventuell in Kombination mit Medikamenten eine Besserung oder Heilung zu erzielen, z.B. bei der Dranginkontinenz, also beim quälend häufigen Wasserlassen", so Chefarzt Dr. Gilbert. Insbesondere zur Therapie der sehr belastenden Dranginkontinenz können weitere Verfahren im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung angewendet werden, z.B. die Botoxinjektion in die Blase oder die sakrale Neurostimulation.

Unter „Analer Inkontinenz" (Stuhlinkontinenz), dem Spezialgebiet von Chefarzt Dr. Torsten Brückner, versteht man den Umstand, Stuhl, oder Winde nicht so lange halten zu können, bis die Toilette erreicht wird. Es handelt sich um das Unvermögen des Schließmuskels, dicht zu halten. Da für eine Inkontinenz eine Vielzahl von Ursachen verantwortlich sein kann, ist eine ärztliche Abklärung der Ursache unabdingbar.

„Der Beckenboden ist ein Bereich, in dem Organe auf engem Raum zusammen liegen, so dass hier bei Beschwerden eine Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen notwendig ist", erläutert Chefarzt Dr. Brückner. „Wir bieten interdisziplinär die Abklärung von Stuhlentleerungsstörungen, analer Inkontinenz und Senkungszuständen des Mastdarms an.
Hier erfolgt routinemäßig die Diagnostik mittels Anamnese, Befunderhebung, (dynamischer) Proktoskopie, Rektoskopie, Endosonographie, Hinton-Test und MR-Defäkographie."

Die Teams um die Chefärzte Dr. Gilbert und Dr. Brückner arbeiten interdisziplinär zusammen. In der Beckenbodenkonferenz besprechen sie alle Fragen zur Abklärung der Therapie von Krankheiten des Beckenbodens und legen ein individuelles Therapiekonzept für den jeweiligen Patienten oder die jeweilige Patientin fest.

Im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung erfolgt zusammenfassend die Untersuchung und Beratung im interdisziplinären Gebiet zu:

  • Senkung der Gebärmutter, der Blase, des Enddarms
  • Belastungsinkontinenz, Dranginkontinenz 
  • Stuhlinkontinenz
  • Rektumprolaps
  • Rektozele
  • Analprolaps
  • Hämorrhoidalleiden
  • Abszesse, Fisteln, Ekzeme
  • Analfissur
  • Analvenenthrombose

 

Zum 01.07.2021 beginnt Dr. med. Kosai Eskef als neuer Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. Der zukünfte Chefarzt Dr. Eskef verfügt über eine umfangreiche Expertise auf dem gesamten Gebiet der operativen Gynäkologie und der Geburtshilfe. Seine Schwerpunkte liegen in der Urogynäkologie, der minimalinvasiven gynäkologischen Chirurgie, der Mammachirurgie und der Geburtshilfe.

Foto: Chefärzte Dr. P. Gilbert und Dr. T. Brückner, St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung. CR: Andreas Bender Fotografie

Chefärzte Dr. P. Gilbert und Dr. T. Brückner, St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung. CR: Jokba
Chefärzte Dr. P. Gilbert und Dr. T. Brückner, St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung. CR: Jokba

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