Erneute Auszeichnung der Fachabteilung Allgemein- und Visceralchirurgie des St. Josefs Krankenhaus … St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung

Drei Bäumchen für den Leistungsbereich „Verschluss eines Leistenbruchs“

Erneute Auszeichnung der Fachabteilung Allgemein- und Visceralchirurgie des St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung für überdurchschnittlich gute Qualität durch die AOK Hessen

Chefarzt Dr. Brückner, seine Fachabteilung Visceralchirurgie, Bereichsleitung Kai Weber und die Krankenhausleitung freuen sich über erhaltenes AOK-Zertifikat
Chefarzt Dr. Brückner, das Team der Fachabteilung Allgemein- und Visceralchirurgie, Bereichsleitung Kai Weber und die Krankenhausleitung freuen sich über erhaltenes AOK-Zertifikat

Gießen, 23.05.2022. Ein Leistenbruch (Leistenhernie) entsteht, wenn Schichten der Bauchwand den Leistenkanal durchbrechen. Es bildet sich – meist bei männlichen Patienten - eine sackartige Ausstülpung nach außen, die sich oft nach innen wegdrücken lässt.
Dr. med. Torsten Brückner, Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung, und sein Team sind auf diesen Eingriff und die Behandlung von Hernien spezialisiert. Nun hat die Fachabteilung erneut im Bereich „Verschluss eines Leistenbruchs“ besonders gut abgeschnitten und wurde mit den begehrten drei AOK-Lebensbäumchen ausgezeichnet, die überdurchschnittlich hohe medizinische Qualität belegen. Die Auszeichnung gilt seit Oktober 2021 für ein Verfahrensjahr.

„Wir freuen uns, dass wir erneut alle drei Bäumchen im Leistungsbereich ‚Verschluss eines Leistenbruchs‘ erreicht haben. Dieses überdurchschnittliche Ergebnis spiegelt die hohe medizinische Qualität in der Hernienchirurgie im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung wider“, freut sich Chefarzt Dr. Brückner. 2018 wurde die Fachabteilung durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie zum „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ zertifiziert. „Die drei grünen Bäumchen sind eine weitere Bestätigung der hervorragenden Arbeit, die unser medizinisches Fachpersonal bei uns leistet“, betont der Chefarzt. Zudem belegt die Auszeichnung: Das St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung gehört im Leistungsbereich „Verschluss einer Leistenhernie“ zu den bundesweit besten 20 Prozent aller bewerteten Kliniken, also auch zu denen mit den niedrigsten Komplikationsraten nach der Operation.

Therapie des Leistenbruchs im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung

Die differenzierte Therapie des Leistenbruchs reicht im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung von der netzfreien offenen Methode durch eine Kunststoffnaht nach der Operationstechnik „Shouldice“, über die offene spannungsfreie Reparation mit Netz nach der Technik „Lichtenstein“ bis hin zur minimalinvasiven Netzimplantation (Schlüssellochoperation). Letztere wenden unsere Ärzte vor allem bei Rezidiv- oder doppelseitigen Leistenbrüchen an. Leistenbrüche können, insbesondere bei jüngeren Patienten, in der Regel ambulant versorgt werden. Ältere Patienten mit multiplen Begleiterkrankungen werden kurzstationär behandelt, ebenso unsere Patienten mit sehr großen, doppelseitigen oder wieder aufgetretenen Brüchen.

Terminvereinbarungen in der Herniensprechzeit

Ein Termin in der Herniensprechzeit kann unter der Tel.: 0641 7002-341 bzw. über das Sprechzeitenanmeldungsformular online vereinbart werden. Weitere Informationen stehen unter www.jokba.de.

Der AOK-Krankenhausnavigator zeigt an: Je mehr AOK-Bäumchen – desto höher die Qualität

Nachzulesen sind die Ergebnisse im AOK-Krankenhausnavigator (www.aok.de/krankenhausnavigator). Die kostenlose Orientierungshilfe im Internet liefert auf Basis der „Weißen Liste“ wertvolle und aussagekräftige Informationen über die tatsächlichen Behandlungsergebnisse von Kliniken. Zur Messung der Qualität verwendet die AOK Hessen das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Patienten können sich für verschiedene Eingriffe und Behandlungsmethoden eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen. Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei Lebensbaumsymbole für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten. Der Krankenhausnavigator ist außerdem Entscheidungshilfe für zuweisende Ärzte.

Das QSR-Verfahren ermöglicht durch Auswertung von Abrechnungsdaten der Kliniken und niedergelassenen Ärzte eine Messung der Behandlungsqualität über den eigentlichen Krankenhausaufenthalt hinaus: Berücksichtigt werden auch Komplikationen und Folgeereignisse wie Revisions-OPs, die innerhalb eines Jahres nach der Entlassung des Patienten auftreten. Ein aufwändiges statistisches Verfahren, das unter anderem Alter, Geschlecht und bereits bestehende Grunderkrankungen der Patienten berücksichtigt, sorgt für einen fairen Vergleich der Kliniken. Das Verfahren zur Qualitätssicherung mit Routinedaten wird unter Beteiligung von Fachexperten der jeweiligen medizinischen Fachgebiete ständig weiterentwickelt und ausgebaut.

Foto oben: Gemeinsame Freude über den Erhalt der AOK-Auszeichnung.
von links nach rechts: Christian Uloth (Verwaltungsleiter), Matthias Weber (kaufmännischer Direktor), Kai Weber (Bereichsleitung), PD Dr. med. Klaus Ehlenz (Ärztlicher Direktor und Chefarzt Diabetologie, Endokrinologie und Stoffwechsel), Oberärztin Maria-Andreea Nagy, Andreas Leipert (Geschäftsführer), Assistenzärztin Rahel Maile, Assistenzarzt Wolfgang Welz, Oberarzt Salem Alwadani, Simone Maikranz (Pflegedirektorin), Dr. med. Torsten Brückner (Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie) © Jokba

Foto unten: Oberärztin Maria-Andreea Nagy, Chefarzt Dr. med. Torsten Brückner, Assistenzärztin Rahel Maile, Assistenzarzt Wolfgang Welz, Oberarzt Salem Alwadani © Jokba

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