Zu den Quellen pilgern St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung

Auf den Spuren von Mutter Alfons Maria Eppinger

Zu den Quellen pilgern

Auf den Spuren von Mutter Alfons Maria Eppinger

Was bleibt von drei Tagen, wenn man wieder zurück im Alltag ist? Oft sind es nicht die einzelnen Programmpunkte, sondern Begegnungen, Bilder und besondere Momente, die bleiben.

Vom 17. bis 19. Juni 2026 machten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mittleren Führungsebene des St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung mit Geschäftsführer Herrn Leipert und Sr. Monika auf den Weg. Die Quellentage bestanden aus zwei Modulen.

Das erste Modul führte die Gruppe nach Bühl ins Kloster. Dort ging es vor allem darum, sich als buntgemischte Gruppe aus unterschiedlichen Bereichen des Krankenhauses kennenzulernen, mehr über die Kongregation, sowie über deren Gründerin und die Gründerin der Balserischen Stiftung zu erfahren. Sr. Franziska Ferstl und Sr. Sofie Lex stellten Mutter Alfons Maria und die Gründung der Kongregation vor. Später setzten sich die Teilnehmer/innen mit dem Träger- und Krankenhausleitbild auseinander. Eine Klosterführung, viele offene Fragen an die Niederbronner Schwestern und ein gemeinsamer Abend in der alten Backstube sorgten dafür, dass aus Kolleginnen und Kollegen schnell eine Gemeinschaft wurde.

Drei Monate später folgte das zweite Modul – und damit der besondere Höhepunkt.

Auf den Spuren von Mutter Alfons Maria Eppinger

Diesmal führte die Reise ins Elsass, ins Kloster Oberbronn. Gemeinsam mit Schwester Oberin Monika, Herrn Dr. Hitzschke, Hauptgeschäftsführer der TGE, und Herrn Andreas Leipert, Geschäftsführer, machte sich die Gruppe auf die Spuren von Mutter Alfons Maria Eppinger, der Gründerin der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser.

Von Oberbronn aus ging es zunächst mit dem Auto nach Niederbronn weiter, bevor der eigentliche Weg zu Fuß begann. Station für Station tauchten die Teilnehmer in das Leben der Ordensgründerin ein: ihr Geburtshaus, ihre Taufkirche, das Kreuz von Reichshofen, das Klösterle und die evangelische Kirche. Nach einem guten Mittagessen in einem Restaurant führte der Weg zu Fuß zurück nach Oberbronn.

Es war ein besonderes Gefühl, genau dort zu stehen, wo Mutter Alfons Maria Eppinger geboren wurde, gelebt und gewirkt hat. Geschichte war plötzlich nicht mehr nur etwas, das man liest – sie wurde an diesen Orten spürbar.

Ein kleiner Moment machte dabei sichtbar, wie vielfältig unsere Gruppe ist: Im Gästebuch des Geburtshauses hinterließen die Teilnehmer ihre Einträge – in sieben verschiedenen Sprachen.

Begegnungen, die bleiben

In besonderer Erinnerung blieb die Begegnung mit dem Generalrat der Niederbronner Schwestern. Die Schwestern erzählten von ihrer Arbeit und den verschiedenen Einrichtungen der Kongregation. Heute sind die Niederbronner Schwestern in elf Ländern mit 656 Ordensschwestern tätig.

Doch es waren nicht nur die Orte und Geschichten, die diese Tage so besonders machten. Es waren vor allem die Menschen.

Die Gruppe war bunt, multikulturell und setzte sich aus ganz unterschiedlichen Bereichen des Krankenhauses zusammen. Trotzdem – oder gerade deshalb – wurde viel miteinander gelacht, diskutiert und erzählt. Es entstanden Gespräche, für die im normalen Arbeitsalltag oft wenig Raum bleibt.

Ein weiterer besonderer Moment war die Teilnahme an der Laudes, dem Morgengebet, in der Klosterkirche. Das Gebet wurde eigens für die Gruppe in verschiedenen Sprachen gestaltet. Französische und portugiesische Gesänge erfüllten die Kirche. Besonders bewegend war schließlich das Vaterunser, das einer unserer Oberärzte in aramäischer Sprache sang.

Auch die Begegnung mit den Schwestern selbst hinterließ bleibenden Eindruck. Ihre Offenheit, ihre Herzlichkeit und ihre spürbare Hingabe waren beeindruckend. Besonders Schwester Sofie, die erblindet ist, begeisterte mit ihrer Lebendigkeit und Lebensfreude.

Überhaupt war da diese besondere Gastfreundschaft: Sowohl in Bühl als auch in Oberbronn entstand schnell das Gefühl, willkommen zu sein und ein Stück weit Teil dieses Ortes werden zu dürfen.

Viele dieser Momente wollte eine Teilnehmerin nicht einfach nur in Erinnerung behalten. Mit ihrer Kamera hielt sie die besonderen Augenblicke fest – die Wege, die Orte, die Begegnungen und das gemeinsame Unterwegssein.

Am Ende waren es aber nicht nur die Fotos, die mit nach Hause gingen. Es waren Geschichten, Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und ein neuer Blick auf die Wurzeln unserer Kongregation.

Miteinander. Füreinander. Zusammen – Zukunft gestalten.

Mit Werten. Mit Haltung. An besonderen Orten. Und vor allem mit Menschen.

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TGE - gTrägergesellschaft mbH für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser  (Niederbronner Schwestern) X