Schwerpunkt Beckenboden

Der Beckenboden ist ein Bereich, in dem Organe auf engem Raum zusammen liegen, so dass hier bei Beschwerden eine Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen notwendig ist.

Der muskuläre Beckenboden

Leistungsspektrum

Wir bieten interdisziplinär die Abklärung von Stuhlentleerungsstörungen, analer Inkontinenz und Senkungszuständen des Mastdarms an. Hier erfolgt routinemäßig die Diagnostik mittels Anamnese, Befunderhebung, Proktoskopie und dynamischer Proktoskopie, Rektoskopie, Endosonographie, Hinton-Test und MR-Defäkographie. Wir wenden die verschiedenen konservativen und operativen Therapieverfahren an.Im Bereich der urogynäkologischen Diagnostik (Befunderhebung, urodynamische Messung, Pelvic Floor Sonografie = spezielle Beurteilung des Beckenbodens mit Ultraschall) diagnostizieren und behandelt unser interdisziplinäres Expertenteam alle Formen der Inkontinenz und der Senkungen. Hierzu gehören die Verschreibung bestimmter Medikamente gegen die Dranginkontinenz sowie der Erstanpassung von Silikon-Scheiden Pessaren bei Senkung oder Inkontinenz. Darüber hinaus bieten wir alle Verfahren zur Operation einer Urin-(Belastungs-) Inkontinenz oder Senkung an.

Zusammenfassend erfolgt die Untersuchung und Beratung im interdisziplinären Gebiet zu:

  • Beckenbodensenkung
  • Harninkontinenz
  • Stuhlinkontinenz
  • Rektumprolaps
  • Rektozele
  • Analprolaps
  • Hämorrhoidalleiden
  • Abszesse, Fisteln, Ekzeme
  • Analvenenthrombose
  • Analfissur
Der muskuläre Beckenboden von der Seite bei der Frau.
Der muskuläre Beckenboden von der Seite beim Mann.

Unser Expertenteam

Der Schwerpunkt Beckenboden wird interdisziplinär von Chefarzt Allgemein- und Visceralchirurgie Dr. med. Torsten Brückner und Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Peter Gilbert geleitet. Dr. Gilbert ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und Beckenbodenrekonstruktion (AGUB) mit entsprechender Zertifizierung.

Unter „Analer Inkontinenz“ (Stuhlinkontinenz), dem Spezialgebiet von Chefarzt Dr. Torsten Brückner, versteht man den Umstand, Stuhl, oder Winde nicht so lange halten zu können, bis die Toilette erreicht wird. Es handelt sich um das Unvermögen des Schließmuskels, dicht zu halten. Da für eine Inkontinenz eine Vielzahl von Ursachen verantwortlich sein kann, ist eine ärztliche Abklärung der Ursache unabdingbar.

„Inkontinenz ist nichts, wofür man sich schämen müsste!“ Sind sich beide Chefärzte einig. „Viele leiden unter diesen Krankheiten. Mit einem Besuch beim Arzt ist schon ein wichtiger Schritt getan, um eine Heilung oder zumindest eine Linderung des Leidens zu erzielen.“

Dr. med.
Peter Gilbert
Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Dr. med.
Torsten Brückner
Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie
Facharzt für Chirurgie, Visceralchirurgie und Proktologie
TGE - gTrägergesellschaft mbH für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser  (Niederbronner Schwestern) X